Regionaler Forstwettbewerb 2026
Waldwirtschaft in Theorie und Praxis

34 angehende Landwirtinnen und Landwirte aus den Landkreisen Mühldorf und Altötting konnten beim regionalen Forstwettbewerb ihr Wissen und Können unter Beweis stellen. Der Wettbewerb ist Teil der Ausbildung zum Beruf Landwirt und findet alle zwei Jahre statt. Nach dem schriftlichen „Wissenstests“ am AELF Töging galt es, vier praktische Aufgaben auf dem Betrieb Wolfgang und Hildegard Lohr in Liebhartsberg, Gemeinde Polling, zu bewältigen.

Person in Schutzausrüstung sägt Baumstamm
Hier warteten die verschiedenen Stationen bei denen unter anderem großes Augenmerk auf den sicheren Umgang mit der Motorsäge gelegt wurde. Das richtige Anlegen des Fällschnittes mit Fällkerbe ist einer der wichtigsten Punkte bei der Waldarbeit. Aber auch die professionelle Pflanzung von jungen Laub- und Nadelbäumen hatte einen hohen Stellenwert. Weiter durften die Teilnehmer Aufgaben zur persönlichen Schutzausrüstung bewältigen. Der Wettbewerb soll insbesondere zum klimaverträglichen Umbau der Wälder und zu einer unfallfreien Erledigung aller forstbetrieblichen Arbeiten beitragen.
Person pflanzt Jungbaum ein
Mit 388 von 400 möglichen Punkten ging Tobias Wöhrl aus Gars a. Inn vom Ausbildungs-betrieb Tobias Grundner aus Taufkirchen als Sieger hervor. Den zweiten Platz sicherte sich Sebastian Barth aus Tyrlaching vom Ausbildungsbetrieb Kirchberger Alois Georg aus Halsbach mit 387 Punkten. Knapp gefolgt vom Drittplatzierten, mit 386 Punkten. Hier konnte sich Michael Donislreiter aus Obnerneukirchen vom Betrieb Vorportner Rupert aus Engelsberg beweisen.

Am Ende des Regionalentscheides gab Martin Gruber, Beauftragter für Bildungsfragen am AELF Töging, die Sieger bekannt und bedankte sich zugleich bei den Kolleginnen und Kollegen für die Mitwirkung beim Wettbewerb. Einen besonderen Dank sprach er auch den Waldbauernvereinigungen Altötting und Mühldorf aus, dem Forstbetrieb Obermaier Richard aus Eibelsgrub sowie dem Maschinenring Altötting-Mühldorf für die gespendeten Preise.